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 SinusLeistungsSteller - Temperaturmanagement



Temperaturmanagement:


Der SLS überwacht die Temperatur jeder seiner Endstufen durch einen Temperatursensor in unmittelbarer Nähe zu den Leistungsschaltern. Dadurch kann rechtzeitig eine Übertemperatursituation erkannt werden und automatisch entsprechend reagiert werden.

Sowohl ein Abregeln bei Erreichen einer vorab vom Benutzer eingestellten Temperatur als auch ein Abschalten bei Überschreitung einer fest vorgegebenen absoluten Temperaturgrenze sind vorgesehen.

Im abgeregelten Mode wird der Motor weiterhin mit Energie versorgt - jedoch mit entsprechend weniger, so daß der SLS die eingestellte Temperaturgrenze nicht überschreitet. Ein Betrieb des SLS ist in diesem Zustand mit reduzierter Leistung weiterhin möglich. Eine sichere Landung des Modells ist i.d.R. auch mit reduzierter Leistung möglich. Für den Anwender also ein nicht zu vernachläßigender Sicherheits-Aspekt!

Für den Fall, daß die Abregelung nicht schnell genug eingreift und die Temperatur trotzdem weiter steigt (z.B. durch Heizen des SLS von außen ;-)), ist eine 2. Temperaturschwelle vorgesehen, die ein sofortiges Abschalten des Antriebs zur Folge hat.




Im oben gezeigten Versuch wurde der Tmax-Parameter auf 80°C eingestellt.
Es wurde an der offenen Elektronik eines SLS-60-100 gemessen, der am Propellerprüfstand mit dem 40"-Propeller betrieben wurde. Die Peak-Leistung betrug dabei ca. 2500W vor Erreichen der Abregelschwelle. Bei Einbau der Elektronik in das vorgesehene Gehäuse(=Kühlkörper) wären natürlich wesentlich höher Leistungen und langsamere Temperaturanstiege möglich gewesen!